Am Mittwoch, 31. Januar 2024, 19 Uhr spricht der Literaturwissenschaftler Ralf Georg Czapla, Universität Heidelberg über den deutsch-jüdischen Dichter Karl Wolfskehl

In seinem Gedichtzyklus Die Stimme spricht (1934/36), der im schweizerischen und italienischen Exil entstand, verarbeitete Karl Wolfskehl (1869-1948) nicht nur das persönliche Schicksal der Emigration, sondern begegnete auch der Anfechtung jüdischer Identität durch den Nationalsozialismus. Der Zyklus ist als Zwiegespräch…

Winterferien vom 14.12.23 bis 14.01.24

Die Jüdische Bibliothek wünscht allen Mitgliedern, Leserinnen und Lesern, Freundinnen und Freunden ein schönes, lichtvolles Chanukka-Fest 5784. 
Auf unserem Leben lasten Krieg und Elend, besonders die grausame Aggression gegen die Ukraine und der harte Kampf um die Existenz Israels  Die jüdische Gemeinschaft ist mit den Menschen in der Hand der verbrecherischen Feinde Israels und mit den Soldatinnen und Soldaten von Zahal, die ihr Leben auch für unsere Existenz einsetzen. Mögen die Lichter von Chanukka unsere Hoffnung auf ein Leben in Frieden stärken. 
Mögen wir ein optimistisches Chanukka erleben – chag chanukka ssameach!
 
Unseren nichtjüdischen Freundinnen udn Freunden wünschen wir eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und einen glücklichen Wechsel ins neue Jahr 2024 der gewöhnlichen Zeitrechnung.
Frohe Weihnachtsfeiertage und ein gutes neues Jahr!
 
Dr. Kay Schweigmann-Greve
Alisa Bach
David Rausch
– Vorstand – 

Am Mittwoch, den 8. November 2023 um 19 Uhr referiert Alisa Bach zum Thema: Zur Autorität der Halacha im Reformjudentum: Moderne Reformrabbiner und Rabbinerinnen knüpfen an das normative Judentum an.

Halacha, das traditionelle jüdische Recht, hat im Reformjudentum eine andere Bedeutung als in der Orthodoxie. Oft wird die jüdische Reformbewegung als „nicht-halachisch“ bezeichnet, was manchmal negativ als „Judentum light“ gemeint ist. Tatsächlich stand die Reformbewegung im 19.Jahrhun-dert der als erstarrt…

Kein Mensch muss gehorchen!

Am Dienstag, 2. November in 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Hannover:  Kein Mensch muss gehorchen!

5 zeitgenössische Autor’innen lesen und interpretieren jüdische Schriftsteller mit Bezug zu Hannover. 
 
 
Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen

Am Mittwoch, den 4. Oktober 2023 um 19 Uhr lädt die Jüdische Bibliothek zu einem fröhlich poetischen Abend in die Sukka ein. Den Abend gestalten Tal Koch (Gesang) und Stella Perevalova (Klavier) Das Motto des Abends ist: „Freue dich deiner Feste!“

Sukkot ist das Ernte-Dank-Fest für die letzten Früchte des Jahres. Zudem ist es ein Ort auf dem Weg des Volkes Israel aus der der Knechtschaft in Ägypten durch die Wüste in die Freiheit und in das Land Israel. Gefeiert wird…

Shanah tova umetuka

Liebe Mitglieder der Israel Jacobson Gesellschaft und der Jüdischen Bibliothek,

das neue jüdische Jahr 5784 steht vor der Tür, eine Zeit des Rückblicks auf das vergangene und des Ausblicks auf das neue Jahr. Somit möchten wir Sie schon einmal auf unsere nächste Veranstaltung am Mittwoch, den 04.10.23 um 19 Uhr einladen. Der Abend steht unter dem Motto: „Freue dich deiner Feste“. Der Musikalische Abend wird von Tal Koch (Gesang) und Stella Perevalova (Klavier) gestaltet. Die Veranstaltung findet in der Sukka der Liberalen Jüdischen Gemeinde statt.

Ihnen allen wünschen wir ein gutes und „süsses“ neues jüdisches Jahr 5784
שנה טובה ומתוקה
Shanah tova umetuka

Probleme beim Onlinekatalog

Liebe Freunde und Freudinnen der jüdischen Bibliothek, leider steht Ihnen die Funktion des Onlinekatalogs zurzeit nicht zu Verfügung. Wir versuchen die technischen Probleme so schnell wie möglich zu lösen. Wenn Sie Hilfe bei der Recherche zur Verfügbarkeit von Büchern haben,…

Mittwoch, 28.06.23, 19 Uhr „Zur Autorität der Halacha im Reformjudentum“, Referentin: Alisa Bach

Halacha, das traditionelle jüdische Recht, hat im Reformjudentum eine andere Bedeutung als in der Orthodoxie. Oft wird die jüdische Reformbewegung als „nicht halachisch“ bezeichnet und negativ als „Judentum light“ charakterisiert ist. Tatsächlich stand die Reformbewegung im 19 Jahrhundert der als erstarrt empfundenen Halacha kritisch gegenüber. Seit der 2 Hälfte des 20 Jahrhunderts entwickelten sich jedoch Ansätze zu einem neuen Verständnis der Halacha, die hierdurch wieder mehr Relevanz für die Reform-Jüdische Praxis gewann. Dem Vortrag liegt die Masterarbeit der Referentin im Fach Jüdische Theologie an der Uni Potsdam zugrunde. Eine Veröffentlichung ist in Vorbereitung.

Mittwoch, 07.06, 19 Uhr Die jüdische Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion 1990-2020

Referentin: Alla Volodarska-Kelmereit: „Ich kam mit meiner Familie 191 aus der Ukraine, Melitopol, nach Deutschland. Dort war ich Lehrerin, hier bin ich putzen gegangen…“

Einführung: Alisa Bach
In den vergangen drei Jahrzenten kam eine Viertelmillion russischsprachiger Juden nach Deutschland. Der Vortrag behandelt die Gründe und Hintergründe der Auswanderung aus der Sowjetunion und der Einwanderung nach Deutschland aus der persönlichen Perspektive der Referentin als Migranten sowie als langjähriger Beratungsfachkraft für russischsprachige Zuwanderer. Es geht um die Integration jüdischer Zuwanderer in die deutsche Mehrheitsgesellschaft, aber auch um ein neue Kapitel in der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Deutschland, brachten doch die Zuwanderer ein anderes Selbstverständnis mit als es die „älteren Gemeindemitglieder hatten.

Donnerstag, den 4. Mai um 19 Uhr in der Jüdischen Bibliothek „Die „Villa Russo“ 120 Jahre deutsch-jüdische Geschichte.“ Buchvorstellung mit der Autorin Dr. Julia Nelki.

Die jüdische Familie Russo produzierte seit 1886 den berühmten Harzer Käse in Wernigerode. Ihre repräsentative Villa symbolisiert wirtschaftlichen Erfolg und öffentliches Ansehen. Doch 1933 bricht diese Welt jäh zusammen. Sie werden terrorisiert, wirtschaftlich ausgegrenzt, enteignet, deportiert und finden den Tod…